Was ist Yoga und welches Yoga wird im Studio geübt?

Yoga ist ein uraltes indisches Übungs- und Philosophiesystem, welches sich seit jeher mit ausnahmslos allen Aspekten des Seins befasst.
Die Praxis von Yoga & Meditation ist für jeden geeignet, egal welchen Alters und in welchem Lebensabschnitt Sie sich gerade befinden. Dieses wunderbare System kann schnell und spürbar zuträglich für Ihre körperliche, emotionale und mentale Gesundheit sein.
Mit seinen umfassenden Bereichen (Hatha-, Raja-, Jnana-, Bhakti-, Karma- Yoga) behandeln Yogalehrer gleichwohl diverse physische, psychologische, philosophische, ethische und spirituelle Themen.
Wir folgen der Tradition von Swami Sivananda und der Bihar School of Yoga (Swami Satyananda).

Yogastile
Yogawege
Yogatechniken
Die Yogameister

So beschreibt der große Yogameister den ganzheitlichen Weg:

  • Das Eine göttliche Selbst in allen Wesen zu erkennen, ist Jnana-Yoga;
  • dies zu lieben und zu bejahen, ist Bhakti-Yoga;
  • dem Göttlichen im Nächsten zu dienen, ist Karma-Yoga;
  • den Körper zu entwickeln, zu pflegen und gesund zu erhalten, ist Hatha-Yoga
  • und den Geist zur Ruhe und zur Heilung zu bringen, das ist Raja-Yoga.
  • Und all das ist immer Yoga!
  • Dies macht Yoga auch nach aktuellen medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen für unseren modernen Alltag so bedeutungsvoll.

Yoga in 5 Punkten
Der indische Arzt Swami Sivananda stellte eine Serie von 12 Asanas (Übungen) auf. Yoga nach Sivananda ist ein ganzheitliches Hatha-Yoga-System.

Richtige Körperübungen (Asanas)

Richtige Körperübungen (Asanas)

Yoga-Übungen konzentrieren sich in erster Linie auf die Gesundheit der Wirbelsäule. Eine flexible und kräftige Wirbelsäule intensiviert den Blutkreislauf und sorgt für einen leistungsfähigen und jugendlichen Körper.

Yoga-Asanas erhöhen die Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen. Sie stimulieren den Kreislauf, massieren die inneren Organe und regen diese in ihrer Funktion an.

2. Richtige Atmung (Pranayama)

2. Richtige Atmung (Pranayama)

Die Yoga-Atmung verbindet den Körper mit seiner Batterie, dem Solar Plexus, wo enorme Energiereserven gespeichert sind.
Durch tiefe und bewusste Atmung stehen im Alltag mehr Energiereserven zur Verfügung – Stress und viele Krankheiten  können so überwunden und Gesundheit und Wohlbefinden verstärkt werden.
Das Leben ist die Zeit zwischen einem Atemzug und dem nächsten, eine Person, die nur halb atmet, lebt nur zur Hälfte. Derjenige aber, der richtig atmet erhält Kontrolle über sein ganzes Wesen.“ Hatha Yoga Pradipika

3. Richtige Entspannung (Savasana)

3. Richtige Entspannung (Savasana)

Wenn Körper und Geist ständig überanstrengt werden, verlieren sie ihre Leistungsfähigkeit und die Gesundheit wird beeinträchtigt.

Ein paar Minuten physischer, geistiger und spiritueller Entspannung, wie sie in einer Yoga-Stunde zu erfahren sind, vermindern Sorgen und Erschöpfung effektiver als mehrere Stunden ruhelosen Schlafs.

4. Richtige Ernährung (vegetarisch)

4. Richtige Ernährung (vegetarisch)

Die Yoga-Ernährung ist einfach, natürlich und gesundheitsfördernd, und kann leicht verdaut und absorbiert werden.

Sie besteht aus Nahrungsmitteln, die die beste Wirkung für Körper und Geist, und zugleich die geringsten negativen Auswirkungen auf die Umwelt und auf andere Wesen haben.

5. Positives Denken und Meditation (Vedanta und Dhyana)

5. Positives Denken und Meditation (Vedanta und Dhyana)

Diese beiden Aspekte sind ein integraler Teil der Yoga-Praxis. Sie sind Schlüssel zu geistigem Frieden und seelischer Gesundheit.

Durch die Kontrolle des Geistes werden negative Gedankenwellen aufgelöst und tiefer innerer Frieden erfahren.